Freitag, 28. Oktober 2011

Blut - Saft des Lebens

Mittwoch war ich zum 14. Mal im Universitätsklinikum Eppendorf Blutspenden. Ich persönlich finde es ein wichtiges Thema, denn jeder zweite wird im Laufe seines Lebens auf Blutspenden angewiesen sein.

Quelle



Der Aufwand Blut zu spenden hält sich relativ gering. Bevor man allerdings loslegen darf, wird man körperlich und gesundheitlich geprüft, ob man denn überhaupt spenden darf. Da gibt es nämlich die ein oder andere Einschränkung bzw. auch Ausschlusskriterien bei der Blutspende.
Hat man das Prozedere überstanden, wird noch gleich vor Ort Blut abgenommen und später im Labor auf etwaige Krankheitserreger untersucht. In der Regel war es das für das erste Mal.
Nach ein paar Wochen bekommt man einen Brief mit der Aufforderung zum Spenden, wenn Blut und Gesundheit in Ordnung sind.
Bei der richtigen Blutspende wird dann ca. 500 ml entnommen, wobei ein kleiner Teil vorweg abgezwickt wird, um auf Krankheitserreger untersucht zu werden. Der Nadelstich tut geringfügig weh, wem es allerdings doch etwas unangenehm ist sollte wegschauen. Die Prozedur vom Nadelstich bis zum Druckverband dauert je nachdem etwa 5-10 Minuten. Danach sollte man allerdings noch 10 Minuten liegenbleiben, damit sich der Kreislauf etwas erholen kann. Bei vielen kann man danach noch kostenlos eine Kleinigkeit Essen und Trinken, bei einigen Blutspendediensten bekommt man auch eine Aufwandsentschädigung. Dies ist jedoch vom jeweiligen Blutspendedienst abhängig.

Es gibt insgesamt vier verschiedene Blutgruppen: A, B, AB und 0, hinzu kommt noch der Rhesusfaktor + oder -. Die Seite vom DRK Blutspendedienst zeigt eine  genaue Blutgruppenverteilung in Deutschland.
Gern gesehen werden Blutspender mit der Blutgruppe 0-, da sie ihr Blut jedem Menschen spenden können. An sich also eine gute Sache, allerdings können Menschen mit der Blutgruppe 0- auch nur diese Blut empfangen. Eine genaue Auflistung der Blutgruppenverträglichkeit kannst du hier sehen.
Ich selber gehöre zu den Menschen, deren Blut für jeden verträglich ist. Schon allein aus diesem Grund gehe ich gerne alle 3 Monate zum Blutspenden. Wenn ich schon die Möglichkeit habe, für jeden Spenden zu können, dann will ich das auch tun.

Einen interessanten Beitrag bei sevenload.de über eine Blutspende beim UKE in Hamburg kann man sich hier anschauen.
Weitere Informationen gibt es bei Wikipedia über das Blutspenden sowie auf der Seite vom Deutschen Roten Kreuz, mit den nächsten Blutspende-Termine in deiner Nähe.

Hast du schon einmal Blut gespendet? Wenn ja, was sind genau deine Beweggründe? Wenn nicht, was hindert dich daran, kein Blut zu spenden?

Kommentare:

  1. ich war letzte woche auch wieder blut spenden, ich geh in der spitaler straße. schade nur, dass immer noch zu wenige leute zum blutspenden gehen. wenn ich im freundeskreis rumhöre, dann stellen sich viele das total schrecklich und schlimm vor... dabei ist es das gar nicht ;)

    viele grüße anna

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  2. Ja, ich finde es auch nicht schlimm. Ein kleiner Piks ganz am Anfang & das war es dann auch schon. Und es soll auch noch gut für den Körper sein, regelmäßig Blut zu spenden!
    Also die Freunde nochmal anhauen ;)
    Liebsten Gruß
    Nadja

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