Mittwoch, 19. Oktober 2011

Pfandgeben

Jeder kennt sie und man sieht sie fast jeden Tag. Menschen, die Pfandflaschen sammeln. Das tun sie nicht aus Spaß sondern weil ihnen oftmals nichts anderes übrig bleibt als sich so ein paar Euros dazu zu verdienen. Das hat auch Jonas Kakoschke gesehen und im Rahmen des Studiengangs Kommunikationdesign an der HTW Berlin mithilfe der Kulturwissenschaftlerin Mareike Geiling und dem Programmierer Richard Metzler das Projekt Pfandgeben erdacht und erfunden.

Das Prinzip ist an sich ganz einfach: Man hat jede Menge Pfandflasche zu Hause, ist aber "zu faul" diese auch alle wegzubringen. Da ruft man die Seite http://pfandgeben.de/ auf, sucht sich seine Stadt raus und jemanden, der die Pfandflaschen abholen soll und ruft diesen an. So wird man seine Pfandflaschen los und hilft finanziell jemand anderen.

Ich persönlich finde es eine gute Idee, habe es zugegeben aber noch nicht persönlich ausprobiert. Daher kann ich leider keinen direkten Bericht geben, aber auf der Facebook-Seite von Pfandgeben gibt es den einen oder anderen Bericht.

Habt ihr so etwas schon einmal ausprobiert? Und wenn ja, welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Wäre es Grundsätzlich eine Option? Über eure Meinungen würd ich mich freuen.

Kommentare:

  1. Ich hab davon auch schon gehört und finde es eigentlich super, wenn man damit wirklich jemandem hilft, aber hier in Köln sind immer regelrechte Pfandbanden unterwegs, die auch richtig unverschämt werden wenn man ihnen das Pfand nicht gibt.

    AntwortenLöschen
  2. Hier in Hamburg gibt es eine richtige Bettlermafia. Ich könnte mir daher vorstellen, dass es so was auch für Pfandflaschen gibt. Und wer etwas haben möchte sollte meiner Meinung nach immer nett fragen. Alles andere ist ja schon unverschämt...

    AntwortenLöschen